Beatles Master - wird an der Uni Liverpool angeboten
Wer sich seinen Idolen demnächst auch auf akademischen Wege nähern möchte, hat an der Liverpool Hope University die Chance im Wintersemster 2009 dies zu machen. Es wird ein eigenständiger Masterstudiengang sein, über die Musik und Einflüsse der legendären Vier. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Studiums darf man sich mit dem Titel "Master of Arts in the Beatles, Popular Music and Society" schmücken.
Der Kostenpunkt für dieses Studium liegt bei 3 900 €. Zu den Themenschwerpunkten werden neben den legendären Pilzköpfen selbstverständlich die Musik der 60er Jahre, aber auch der gesellschaftliche Kontext sowie die Geschichte der Industriestadt Liverpool gehören.
Zattoo - echtes TV auf dem PC
Es gibt eine neue Generation des Fernseh schauens nämlich zattoo. Auf zattoo kann man völlig kostenlos aus einer Vielzahl von TV-Sendern sein Lieblingsprogramm heraus suchen und ansehen. Das einzige was man dafür machen muss, ist sich den Player von www.zattoo.com
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Verbraucher zahlten überhöhte Preise für Bananen
Das Hamburger Unternehmen Weichert, das damals von dem US-Konzern Del Monte kontrolliert wurde, muss 14,7 Millionen Euro in die EU-Kasse zahlen. Die heutige Geschäftsführung geht davon aus, dass Del Monte für das Bußgeld geradestehen muss, sagte Geschäftsführer André Weichert. Der Fruchtimporteur beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 117 Millionen Euro rund 50 Mitarbeiter. Das US-Unternehmen Dole kommt auf eine Strafe von 45,6 Millionen Euro. Chiquita entging einer Geldbuße, weil es als erstes Unternehmen bei den EU-Wettbewerbshütern beichtete. Das Kartell umfasste Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und Schweden. In diesen Ländern betrug der Verkaufswert von Bananen im Jahr 2002 rund 2,5 Milliarden Euro.Anzeige EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte, das Verhalten der Importeure sei nicht hinnehmbar. "Die europäischen Verbraucher geben für Bananen jedes Jahr erhebliche Summen aus." Die Importeure setzten laut Kommission jeden Donnerstagmorgen ihren Referenzpreis für die Folgewoche fest. Zuvor gab es jeweils Gespräche zwischen den beteiligten Unternehmen über deren Preisabsichten.
Geldausgabeautomaten
Wer kann sich heute noch vorstellen, dass es Geldautomaten Mal nicht gab und man sich nach den Geschäftszeiten der Banken richten musste, wenn man Bargeld von seinem Konto abholen wollte. Ich glaube niemand, aber diese Maschinchen gibt es gerade einmal seit 40 Jahren. Nun inzwischen existieren mehr als 53 000 Geldautomaten in Banken, Postfilialen, Kaufhäusern und an Tankstellen. Der erste Automat der Republik wurde vor 40 Jahren im Schwäbischen von der Kreissparkasse Tübingen in Betrieb genommen. Er war zwar ein bürokratisches Monster, doch das tat dem Erfolg allerdings keinen Abbruch. Seine Geschwister in England und Übersee waren nicht minder skurril. Dass die Computer-Technologie damals noch in den Kinderschuhen steckte, wurde den Kunden bei jeder Transaktion aufs Neue bewusst: Sie mussten sich am Tübinger Bankautomat mit einem gelochten Plastikausweis identifizieren und die Maschine dann wiederum mit einer Lochkarte füttern, um dafür einen 100-Mark-Schein zu erhalten. Zudem konnten die Kunden maximal nur 400 Mark abheben und mussten das Geld aus einem Tresorfach entnehmen, das sie mit einem eigenen Hochsicherheitsschlüssel zu öffnen hatten. Jeder der 1 000 registrierten Kunden bekam im sparsamen Schwabenland maximal zehn der Lochkarten zum Geld abheben.
Der in England nahezu zeitgleich von John Sheperd-Barron entwickelte Automat funktionierte dagegen schon mit einer persönlichen vierstelligen Geheimzahl. Anstatt Lochkarten schluckte der Automat allerdings Schecks, die zur Identifizierung schwach radioaktiv behandelt waren. Damit konnten Bankkunden dann den jeweiligen Gegenwert der Schecks abheben.
Erst 1978 kam dann hierzulande ein EC-Geldautomat auf den Markt, der seinen Namen verdiente. Die von der Firma Nixdorf entwickelte Maschine erlaubte es den Kunden der Kreissparkasse Köln, innerhalb von nur 35 Sekunden mit Karte und PIN Geld abzuheben und Kontoauszüge zu drucken. Ein Erfolg war der Automat zunächst aber nicht: Er stand in der Filiale und war nur während der regulären Öffnungszeiten zugänglich.
In den 80er Jahren entwickelten sich dann erst bankübergreifende Automaten-Netze. Das größte mit derweil über 25 000 Maschinen betreiben die Sparkassen in Deutschland. Die Bankautomaten, die seitdem Bares rund um die Uhr ausgeben, veränderten seitdem nicht nur das Konsumverhalten der Bürger und vernichteten in den Geldhäusern Tausende Arbeitsplätze. Sie schufen auch eine neue Form intelligenter Kriminalität, die klassische Bankräuber mit Pistole und Damenstrumpf über dem Gesicht dumm aussehen lassen. Zwar erleichterten diese Gangster die Geldhäuser ihm vergangenen Jahr bei 522 Überfällen um rund 11,5 Millionen Euro. Aber mehr als durchschnittlich 20 000 Euro waren es pro Raub nicht: Die Banken halten an ihren Kundenschaltern kaum noch Bargeld vor und leisten sich auch nicht mehr die "Pharaonen-Gräber im Keller" wie in früheren Zeiten, heißt es im Bundeskriminalamt (BKA).
Die intelligenten Bankräuber agieren dagegen gewaltlos und mit geringerem Risiko. Sie spähen beim sogenannten Skimming am Bankautomat die PIN vom Kunden aus, nutzen dazu Minikameras, täuschend echt imitierte Eingabefelder oder präparieren die Tasten mit einem Ölfilm, um so an die vierstelligen PIN Zahlen zu gelangen. Den Schaden, den sie damit und mit gestohlenen Kreditkarten 2007 anrichteten, belief sich dem BKA zufolge auf rund 32,4 Millionen Euro. Tendenz steigend. Auch für diese Branche sind die Bankomaten demnach ein voller Erfolg :-)
Kaufkraft der Länder gemessen an einem Big Mac
Wer kennt ihn nicht den beliebten Fleischklops der Mc Donald´s Kette. Er ist ein standardisiertes Produkt natürlich abgesehen von ein paar nicht gewollten Abweichungen, sollte der Big Mac im Standort Deutschland knapp 500 Kilokalorien wiegen, 25 g Fett und 2,3 g Salz enthalten. In Deutschland besteht der Burger aus einem Sesambrötchen, Rinderhackfleisch, Gurkenscheiben, Zwiebeln, Salat, Schmelzkäse und natürlich einer Soße nach spezieller Rezeptur. In Indien allerdings verwendet Mc Donald´s Hähnchenfleisch, in Saudi-Arabien wiederum werden die Rinder nach dem Islam halal geschlachtet. Obwohl es nationale Eigenheiten gibt, ist dass mit Fleisch belegte Brötchen trotzdem ziemlich einheitlich. Des Weiteren ist das Frikadellen-Brötchen in Tokyo, Auckland und Johannesburg genauso zu kaufen wie in Bombay, Medina oder Washington.
Jetzt kommt es langsam zum Thema Kaufkraft ;-) Die belegte Semmel kostet in den USA 3,41 US-Dollar, was für den Index den Basispreis darstellt. In Deutschland gibt es das Fast Food Exemplar für 4,06 US-Dollar (2,99 Euro). In der Schweiz sind es bereits schon 5,20 US-Dollar und in Island muss der Fast Food Liebhaber mit 7,61 US-Dollar noch etwas tiefer in die Tasche greifen. Demnach kann folgende Prognose gestellt werden das Leben auf der nordwesteuropäischen Insel ist also teuer. Aber auch in Schweden 4,86 US-Dollar, Dänemark 5,08 US-Dollar und Norwegen 6,88 US-Dollar kann damit gerechnet werden das die Lebenshaltungskosten kostenintensiv sind. Umgekehrt ist es in China 1,45 US-Dollar, Malaysia 1,60 US-Dollar und Ägypten 1,68 US-Dollar auch in Indonesien, den Philippinen, Thailand, Sri Lanka und ebenso in der Ukraine kostet der Big Mac unter 2 US-Dollar. Deshalb kann man bei diesen Ländern wohl von einer kostengünstigeren Lebenshaltung ausgehen.