Österreich trauert um ehemaligen Junioren-Nationalspieler
Wie aus der Presse hervorgeht erlitt der 22-jähriger Fußballer Besian Idrizaj in der nacht zum Samstag in seiner Heimatstadt Linz einen Herzinfarkt, dem er Samstagmorgen erlag. Zuletzt spielte er für den walisischen Klub Swansea in der zweiten englischen Bundesliga. Berichte zu folge gab es bereits einige Zwischenfälle, die anzeigten, dass sein Gesundheitszustand nicht der beste sei. So brach er schon zweimal auf dem Spielfeld zusammen. Einmal am 16.Februar 2008 bei dem Bundesligaspiel gegen Sturm Graz, er spielte damals für Wacker Innsbruck, lag er minutenlang bewusstlos auf dem Rasen. Im November 2008 brach er dann ein weiteres Mal beim Probetraining der Linzer ASK zusammen. Von beiden Vorfällen erholte er sich relativ schnell und lies seine Karriere weiter laufen.
Niemals nahm man an, dass wir uns so schnell von ihm verabschieden müssten. Mein aufrichtiges Beileid an alle Verwandten und Bekannten Besjans.
Nun komme ich wirklich langsam ins grübeln, ich möchte schließlich meine Kinder, wenn ich mal welche habe auch zum Fußball spielen anregen, aber was ist, falls ich sie deshalb genauso früh betrauern muss. Ich werde in mich gehen und mir das noch mal ganz gründlich überlegen, ich habe schließlich auch noch ein bisschen Zeit und mein Zukünftiger wird mir natürlich auch mit Rat und Tat beiseite stehen.
Hier noch einen Link zu dem Thema: http://www.transfermarkt.de/de/besian-idrizaj/profil/spieler_20275.html
Spielbeginn und -dauer
So heute werde ich zur Thematik Fußball den Spielbeginn und die Spieldauer erläutern.
Also zuerst einmal lost der Schiedsrichter vor dem Spiel mit den Spielführern beider Mannschaften, vorzugsweise durch den Wurf einer Münze, die anstoßende Mannschaft aus. Der durch das Los siegende Spielführer entscheidet, auf welcher Feldseite seine Mannschaft spielt. Die unterliegende Mannschaft führt den Anstoß aus. Früher bestand die Möglichkeit, dass die erfolgreiche Mannschaft wählen konnte, ob sie die Wahl der Feldseite oder den Anstoß bevorzugt.
Außerdem müssen sich alle Spieler vor dem Anstoß müssen in ihrer jeweiligen Spielfeldseite befinden. Die Ausnahme besteht für die beiden Spieler der anstoßenden Mannschaft sie dürfen sich im Anstoßkreis befinden ansonsten keine weiteren Spieler. Zudem beträgt die reguläre Spielzeit im Erwachsenenbereich 90 Minuten, aufgeteilt in zwei Spielhälften (sog. Halbzeit) mit je 45 Minuten Dauer. Zwischen den Halbzeiten gibt es eine Pause von maximal 15 Minuten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit tauschen beide Mannschaften die Spielfeldseiten. Der Schiedsrichter kann aufgrund von Spielunterbrechungen nach Ende der regulären Spielzeit eine entsprechende Nachspielzeit bestimmen. Für Jugendliche, Senioren (über 35) und Behinderte kann die Spielzeit von der Regelspielzeit abweichen. Dabei gelten in Deutschland folgende Vorgaben:
- ab A-Jugend 2 x 45 Minuten
- B-Jugend 2 x 40 Minuten
- C-Jugend 2 x 35 Minuten
- D-Jugend 2 x 30 Minuten – bei Juniorinnen: auf Kleinfeld
- E-Jugend 2 x 25 Minuten – auf Kleinfeld
- F-Jugend 2 x 20 Minuten – auf Kleinfeld
In der Schweiz hingegen gelten folgende Vorgaben:
- F-Junioren spielen an 2-stündigen sog. 5er-Turniere (regional bestimmt)
- E- bis D-Junioren variierend zwischen 20-35 Minuten (Regional bestimmt)
- C-Junioren 2 × 40 Minuten
- ab B-Junioren 2 × 45 Minuten.
Eine geschlechtsspezifische Unterscheidung der Spielzeiten gibt es nicht mehr.
Die Leitung des Spiels
Nun werde ich Mal erläutern, wer in einem Fußballspiel sozusagen das Sagen hat, wessen Meinung wohl am wichtigsten ist. Also jedes Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet, der die Einhaltung der Regeln überwacht. Er hat das Recht, den Spielablauf jederzeit zu unterbrechen, falls eine Regelverletzung stattgefunden hat. Seine Entscheidungen über Spielsituation sind für beide Mannschaften bindend (sogenannte "Tatsachenentscheidung"). Er wird bei höherklassigen Spielen von zwei Schiedsrichterassistenten an den Seitenlinien des Spielfeldes unterstützt, die das Recht haben, den Schiedsrichter auf einen Regelverstoß hinzuweisen. Der Schiedsrichter darf eine einmal getroffene Entscheidung nur ändern, solange das Spiel nicht fortgesetzt wurde. Bei wichtigen internationalen Spielen (etwa WM, EM) auch in der Bundesliga steht zudem ein weiterer Assistent, der so genannte "Vierte Offizielle" zur Verfügung. Seine Aufgabe besteht darin, das Verhalten der Trainer, Betreuer und Ersatzspieler zu überwachen, Ein- und Auswechslungen abzuwickeln und die Nachspielzeit anzuzeigen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gab es zusätzlich noch einen fünften Offiziellen.
Die Mannschaften
Beide Mannschaften müssen zu Spielbeginn jeweils aus mindestens sieben und höchstens elf Spielern bestehen. Ein Spieler jeder Mannschaft ist der Torwart, dessen Kleidung sich farblich eindeutig von der der anderen Spieler und dem Schiedsrichter und seinem Assistenten unterscheiden muss. Es ist erlaubt, dass Feldspieler während des Spiels - in einer Spielunterbrechung - nach Absprache mit dem Schiedsrichter den Platz mit dem Torwart tauschen.
Durch Platzverweise (Rote Karte oder Gelb-Rote Karte) sowie Verletzungen (bei Spielen, bei denen die Zahl der Einwechslungen beschränkt ist) kann sich die Zahl der Spieler während des Spieles reduzieren. Jede Mannschaft muss einen durch eine Armbinde gekennzeichneten Spielführer haben, auch Mannschaftskapitän genannt. Er ist der Ansprechpartner des Schiedsrichters. Es handelt sich dabei meist um einen erfahrenen Spieler, der ein besonderes Vertrauen des Trainers geniesst, er hat aus dieser Stellung aber keine Sonderrechte.
Bei offiziellen Wettbewerben dürfen maximal drei Feldspieler vom Trainer bei Bedarf ausgewechselt werden, um erschöpfte bzw. verletzte Spieler auszutauschen oder taktische Änderungen vorzunehmen, zusätzlich ein Torhüter. Besteht eine Mannschaft aus weniger als sieben Spielern und ist diese Mannschaft im Rückstand, kann der Schiedsrichter das Spiel auf Verlangen des Spielführers der dezimierten Mannschaft abbrechen.
Kommen wir nun zu der Spielausrüstung der Feldspieler und des Torwarts, diese besteht aus Trikot, Strümpfe (Stutzen), Schienbeinschützer, Schuhe mit Stollen und eine kurze Hose. Schmuck muss während eines Spieles abgenommen werden, damit er für den Gegner und den Spieler selbst keine Gefahr darstellen kann. Es kann je nach Witterung mit lang- oder kurzärmligen Trikots und gegebenfalls Handschuhen gespielt werden. Torwarte tragen zusätzlich spezielle Handschuhe, im Winter und auf Hartplätzen auch lange Hosen.
Der Spielball
Nun wenden wir uns zum Thema Fußballregeln einmal dem Fußball zu. Der Fußball ist kugelförmig und muss aus einem geeigneten Material bestehen, traditionell wird hierfür Leder benutzt, zunehmend kommt auch Kunststoff zum Einsatz. Er soll einen Umfang von 68 bis 70 Zentimeter haben, zwischen 410 und 450 Gramm schwer sein und einen Überdruck von 0,6 bis 1,1 bar aufweisen. Sollte der Fall eintreten, dass der Ball während des Spieles platzt oder aus anderen Gründen unspielbar wird, so wird er auf Anweisung des Schiedsrichters ausgetauscht. Das Spiel wird dann mit einem Schiedsrichterball von der Stelle, an der der Ball beschädigt wurde, fortgesetzt. Bis vor einigen Jahren wurde das Spiel nur mit einem Ball bestritten, der vor Spielbeginn vom Schiedsrichter geprüft wurde. Um das Spiel zu beschleunigen, ist es nun üblich, an den Seiten mehrere Bälle zu platzieren, die von Helfern (oft auch als Balljunge bezeichnet) sofort einem in der Nähe befindlichen Spieler zugeworfen werden, wenn der Spiel ins Aus geht.
Das Spielfeld
So dann werde ich heute Mal das Spielfeld zur Ansprache bringen. Es wird auf einem rechteckigen Feld gespielt, das eben und frei von Hindernissen ist. Normalerweise besteht der Bodenbelag im Profifußball aus Rasen, seltener wird auf einem Hartplatz oder Kunstrasenplatz gespielt. Die Länge der kurzen Seiten (Torlinie) muss zwischen 45 und 90 Meter, die der langen Seiten (Seitenlinie) zwischen 90 und 120 Meter betragen, theoretisch zulässige annähernd quadratische Spielfelder kommen in der Praxis nicht vor. Üblich sind 68 mal 105 Meter wegen der in Leichtathletikstadien umlaufenden 400m-Kunststoffbahn mit 100-m-Gerade. Diese Spielfeldgröße muss auch in einigen Europacupwettbewerben exakt eingehalten werden. Bei Länderspielen muss das Feld in der Länge zwischen 100 und 110 Meter, in der Breite zwischen 64 und 75 Meter sein. Fälschlicherweise wird ab und zu auch der aus dem Tennis stammende Begriff Grundlinie anstatt des Begriffs Torlinie verwendet.
In der Regel wird das Spielfeld durch weiße Linien (meist Kalk oder Farbe) markiert, bei Schneeboden auch mit einem dunklen Material, Kunstrasenfelder verfügen oft auch über gelbe Linien. Alle Linien dürfen höchstens zwölf Zentimeter breit sein. Markierungen gibt es für die Seitenbegrenzungen des Spielfeldes einschließlich der Torlinie im Bereich des Tores, die Mittellinie, den Anstoßkreis (auch Mittelkreis genannt), in dessen Zentrum sich der Anstoßpunkt befindet. Die Strafstoß-Marke (auch Elfmeterpunkt) und den Teilkreis am Strafraum (Radius der Kreise: 9,15 Meter um Anstoßpunkt bzw. Strafstoßmarke), den Eck-Viertelkreis (Radius: 1 Meter), den Strafraum (meist als 16-Meter-Raum bekannt) und den Torraum sind markiert. Zulässig und im höherklassigen Fußball Standard ist zudem eine Markierung, welche 9,15 Meter vom Viertelkreis in Richtung Tor im rechten Winkel zur Torlinie außerhalb des Spielfeldes angebracht wird, um die Einhaltung des vorgeschriebenen Abstandes beim Eckstoß besser überwachen zu können.
Des Weiteren wird an jeder Ecke eine Fahne an einer Stange, die nicht unter 1,50 Meter hoch und oben nicht spitz sein darf, angebracht. Eine solche Fahne kann an der Mittellinie auf jeder Seite des Spielfeldes aufgestellte werden, jedoch soll sie außerhalb des Spielfeldes und mindestens 1 Meter von der Seitenlinie entfernt stehen. Die Fahnen sollen "von lebhafter Farbe" sein, üblich sind leuchtendes Rot und Gelb, einfarbig oder als Schachbrettmuster. Die Fahnenstangen sind zur Vermeidung von Verletzungen üblicherweise flexibel ausgeführt und stellen kein starres Hindernis dar. Sollte Schneefall während des Spiels dazu führen, dass die Markierungen des Strafraums nicht erkennbar bleiben, so sind außerhalb des Feldes in 1 Meter Abstand zu Tor- und Seitenlinie acht Hilfsflaggen zur Kennzeichnung des Strafraums aufzustellen, und zwar dort, wo die Markierungslinien des Strafraums auf die Torlinien treffen und die Verlängerung der Strafraumlinien der Seitenlinie treffen würde. Stehen keine Hilfsflaggen zur Verfügung, können auch Hütchen verwendet werden.
In der Mitte der kurzen Seiten befindet sich je ein Tor. Es besteht aus zwei "Pfosten", die durch eine "Querlatte" verbunden sind. Anfangs waren sie aus Kantholz ("...latte") gefertigt, mit quadratischem Querschnitt. Der Abstand zwischen den Innenkanten der Pfosten beträgt 7,32 Meter (acht Yards). Die Unterkante der Querlatte ist 2,44 Meter (acht Fuß) vom Boden entfernt. Das Tor ist also 3-mal so breit wie hoch und muss entweder fast im Boden verankert oder in geeigneter Weise (z.B. durch Gewichte) gegen Umfallen gesichert sein. Pfosten und Querlatte müssen silbern oder weiß gefärbt sein. Die Tore sind mit Netzen versehen, die den Ball auffangen und einen Torerfolg anzeigen sollen.
Außerdem muss das Spielfeld gut sichtbar sein, ferner müssen auch bei Nebel vom Anstoßpunkt aus beide Torlinien noch erkennbar sein. Wird die Sicht eingeschränkt, beispielsweise als Folge von Feuerwerkskörpern oder Rauchbomben aus dem Publikum, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel, wenn in angemessener Zeit eine Besserung der Sicht erwartet werden kann; andernfalls wird das Spiel abgebrochen. Sollte bei einem Spiel der Fall eintreten, dass die Beleuchtung unter Flutlicht ausfällt, darf es aus diesem Grunde erst nach frühestens 30 Minuten abgebrochen werden (ein Abbruch aus sonstigem Grund kann aber zur Not auch schon früher erfolgen), so dass innerhalb dieser halben Stunde versucht werden kann, die Beleuchtung wiederherzustellen. Gelingt dies, so ist das Spiel fortzusetzen. Wird der Schaden nur teilweise behoben, entscheidet der Schiedsrichter, ob das teilweise funktionsfähige Flutlicht ausreicht, um fortzusetzen, oder ob abgebrochen wird. Spiele auf unbeleuchteten Plätzen sind so zu terminieren, dass das Tageslicht auch bei einer eventuellen Verlängerung noch ausreicht.
Ich glaube zum Thema Spielfeld wurde jetzt wirklich alles ausführlich erläutert ;-)
Freistoß
So ich würde sagen jetzt wird es langsam Mal wieder Zeit sein Wissen über die Fußballregeln zu erweitern, also auf zu der Fortsetzung der Regeln.
Freistoß: Die Varianten des Freistoßes sind, der direkte und der indirekte Freistoß sowie die Sonderform des Strafstoßes. Zu einem Freistoß bzw. Strafstoß kommt es, wenn ein Regelverstoß vorliegt und der Schiedsrichter nicht die Vorteilsbestimmung anwendet. Welche Variante dabei zur Anwendung kommt, hängt von der Art des Regelverstoßes ab. Besonderheit: Bei Freistößen im eigenen Strafraum ist der Ball erst im Spiel, wenn er den Strafraum verlassen und dabei das übrige Spielfeld erreicht oder durchquert hat.
Indirekter Freistoß: Die Verhängung des indirekten Freistoßes wird vor allem dann in betracht gezogen, wenn ein Regelverstoß ohne direkten Kontakt mit dem Gegner vorliegt. Dies sind in erster Linie eine zu ahndende Abseitsstellung, gefährliches Spiel, Verstöße gegen die Rückpassregel und unsportliches Verhalten. Dieser indirekte Freistoß wird dort ausgeführt, wo der Regelverstoß stattfand, wobei bei einem Verstoß im Torraum die Ausführung an die am nächsten liegende Stelle der Torraumbegrenzung verlegt wird. Außerdem kann aus einem indirekten Freistoß kein Tor erzielt werden, geht der Ball dennoch direkt ins Tor, wird je nach Fallkonstellation auf Abstoß oder Eckstoß entschieden. Der indirekte Freistoß wird von dem Schiedsrichter durch einen senkrecht nach oben gestreckten Arm signalisiert, wobei er diesen so lange gehoben lassen soll, bis ein zweiter Spieler den Ball berührt. Der Ball ist im Spiel, wenn er sich bewegt, eine reine Berührung reicht nicht aus. Ferner darf bis der Ball im Spiel ist kein gegnerischer Spieler den Ball näher als 9,15 Meter kommen, es sei denn, die Entfernung zum Tor sei geringer, dann dürfen sich die Spieler auch auf der Torlinie innerhalb des Tores aufstellen.
Direkter Freistoß: In allen Fällen, in denen die Regeln übertreten wurden und wo kein indirekter Freistoß zu verhängen ist, wird ein direkter Freistoß gewählt. Falls ein Spieler der verteidigenden Mannschaft einen solchen Regelverstoß im eigenen Strafraum begeht, ist auf Strafstoß zu entscheiden. Genauso wie bei einem indirekten Freistoß nicht direkt ein Tor erzielt werden kann, ist dies auch beim direkten Freistoß der Fall. Zudem gelten bezüglich des Freistoßortes und der Abstände dieselben Bedingungen wie beim indirekten Freistoß. Sollte der Ball aus einem direkten Freistoß ohne weitere Berührung durch einen anderen Spieler in das Tor der ausführenden Mannschaft gelangen, so wird das Tor nicht anerkannt und das Spiel mit einem Eckstoß für die andere Mannschaft fortgesetzt.
Strafstoß: Der Strafstoß (auch Elfmeter genannt) wird immer dann verhängt, wenn ein Regelverstoß, der zu einem direkten Freistoß geführt hätte, durch einen verteidigenden Spieler im eigenen Strafraum erfolgt. Der Unterschied von einem direkten Freistoß und dem Strafstoß liegt am festgelegten Punkt der Ausführung und an den besonderen Regularien. Beim Strafstoß wird der Ball auf die Strafstoßmarke (den Elfmeterpunkt) gelegt. Zudem muss sich der Torwart der verteidigenden Mannschaft innerhalb des Tores befinden und in Richtung des Schützen blicken. Bis zu dem Moment, in dem sich der Ball bewegt, darf er die Torlinie nicht verlassen. Ausgenommen des Schützen der angreifenden Mannschaft müssen alle Spieler mindestens 9,15 Meter vom Ball entfernt bleiben, bis der Ball im Spiel ist. Außerdem darf kein Spieler der Torlinie näher sein als der Ball. Der Ball muss vom Schützen nach vorne gestoßen werden, jedoch nicht zwingend auf das Tor, sodass auch ein Pass in seitlicher Richtung erlaubt sei, wenn dieser zugleich in Richtung Torlinie geht. Im Spiel ist der Ball, wenn er sich bewegt. Besonderheiten: Selbst wenn die Spielzeit abgelaufen ist, wird auch noch dann, ein vor dem Ende der Spielzeit verhängter Strafstoß, ausgeführt. Herrscht diese Sondersituation ist das Spiel mit dem Abschluss der Ausführung (Tor, Ball im Aus, Ball vom Tor abgeprallt oder vom Torwart abgewehrt) beendet, ein Nachspiel ist nicht mehr möglich. Gleiches gilt bei der Entscheidungsfindung durch Strafstoßschießen, bei dem Nachschüsse generell nicht möglich sind.
Geschafft!!! Jetzt haben wir uns auch Mal das Thema Freistoß angesehen und ich würde sagen, dass war es dann mal für heute ;-)
Spielfortsetzungen
Auf in die 2. Runde der Fußballregeln :-)
Spielfortsetzungen: Da existieren unterschiedliche Formen der Spielfortsetzungen. Um zu entscheiden welche anzuwenden ist, muss man analysieren was zur Spielunterbrechung geführt hat. Für alle Spielfortsetzungen gilt, dass der Ball von dem ausführenden Spieler erst dann wieder berührt werden darf, wenn ein beliebiger Spieler den Ball berührt.
Anstoß: Nach jedem gültigen Tor, zu Beginn der zweiten Halbzeit sowie zu Beginn der Halbzeiten von Verlängerungen wird das Spiel mit einem Anstoß fortgesetzt. Dazu liegt der Ball auf dem Anstoßpunkt in der Mitte des Spielfeldes und darf erst gespielt werden, wenn der Schiedsrichter den Ball durch einen Pfiff freigegeben hat. Zudem müssen sich alle Spieler in ihrer jeweiligen Spielfeldhälfte befinden, zusätzlich darf der Kreis um den Anstoßpunkt von den Spielern der Mannschaft, die nicht den Anstoß ausführt, erst betreten werden, wenn der Ball im Spiel ist. Für eine korrekte Ausführung muss der Ball nach vorne, dies heißt in Richtung gegnerische Platzhälfte, gespielt werden. Sobald sich der Ball bewegt ist er im Spiel. Das Berühren des Balls vom ausführenden Spieler darf erst erfolgen, wenn er von einem anderen Spieler berührt wurde.
Einwurf: Verlässt der Ball das Spielfeld über eine der Seitenlinien, so wird das Spiel mit einem Einwurf für die Mannschaft fortgesetzt, deren Gegner den Ball vor der Überschreitung der Seitenlinie zuletzt berührt hatte. Des Weiteren muss der Spieler beim Einwurf mit beiden Füßen hinter oder auf der Seitenlinie stehen und den Ball mit beiden Händen von hinter dem Kopf kommend werfen. Sollte der Einwerfende gegen diese Regel verstoßen, so gilt der Einwurf als falsch und der Gegner bekommt den Ball zugesprochen und muss nun seinerseits den Einwurf ausführen. Außerdem darf sich beim Einwurf dem Einwerfenden kein Gegenspieler näher als 2 Meter nähern. Durch einen Einwurf kann direkt kein Tor erzielt werden, geht der Ball dennoch vom Einwerfenden unmittelbar ins Tor, so wird je nach Fallkonstellation das Spiel mit Abstoß oder Eckstoß fortgesetzt.
Abstoß: Wird der Ball von einem Spieler der angreifenden Mannschaft über die Torlinie der verteidigenden Mannschaft geschossen, ohne dabei in das Tor zu gelangen, wird das Spiel mit einem Abstoß fortgesetzt. Hierzu lege man den Ball an eine beliebige Stelle innerhalb des Torraumes. Der Ball ist erst wieder im Spiel, wenn er den Strafraum in Richtung Spielfeld verlassen hat.
Eckstoß: Sollte der Fall vorliegen, dass ein verteidigender Spieler den Ball zuletzt berührt hat, bevor dieser die eigene Torlinie überschritten hat, ohne dabei ins Tor zu gelangen, so wird das Spiel mit einem Eckstoß fortgesetzt. Dazu wird der Ball in den durch einen Viertelkreis markierten Bereich in der Ecke des Spielfeldes gelegt, die dem Ort des Verlassens des Spielfeldes durch den Ball am nächsten liegt. Ferner darf beim Eckstoß kein verteidigender Spieler dem Viertelkreis um die Ecke näher kommen als 9,15 Meter. Dieser Abstand kann an der Torlinie außerhalb des Spielfeldes mit einem kurzen Strich markiert werden.
Für heute reicht es aber Mal wieder :-)
Fußball - Grundsätzliches
So jetzt wird es aber langsam höchste Zeit sich Mal mit den Fußballregeln zu beschäftigen. Immerhin war ich schon einmal bei einem Bundesliga Spiel live dabei und ich möchte auch noch mehrere erleben, da ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man sich das ganze Mal genauer ansieht. Also los!!!
Also zuerst einmal spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Das Ziel des Spiels ist es, den Ball über die Torlinie des Gegners zwischen den Torpfosten und unter der Torlatte hindurch zu befördern. Der Ball muss dabei die Torlinie vollständig überschritten haben und zudem darf seit der letzten Spielunterbrechung kein Regelverstoß durch die Mannschaft begangen worden sein, für die das Tor gezählt wird, erst dann ist der Torerfolg gültig. Die Mannschaft, die während des Spiels die meisten Torerfolge verbuchen kann, gewinnt.
Von Feldspielern darf der Ball mit dem ganzen Körper gespielt werden, ausgenommen sind dabei Arme und Hände (Handspiel). Als Handspiel zählen alle Berührungen von Armen oder Händen, sofern der Ball nicht aus kurzer Entfernung gegen den "normal gehaltenen Arm" geschossen wird. Innerhalb des Strafraumes dürfen Torwarte den Ball ihrer Mannschaft unter Beachtung der Rückpassregel jederzeit mit den Armen und Händen berühren.
Zudem gilt jede Mannschaft muss einen Spieler als Torwart einsetzen, der sich in seiner Kleidung von den übrigen Spielern sowie vom Schiedsrichter und dessen Assistenten klar zu unterscheiden hat. Außerdem darf ohne Torwart ein Spiel nicht beginnen bzw. fortgesetzt werden. Ein Torwart ist nicht auf seinem Strafraum beschränkt, nur dass er sich außerhalb wie ein Feldspieler zu verhalten hat. Seine Hauptaufgabe besteht normalerweise darin, als letzte Abwehrmaßnahme einen Torerfolg des Gegners zu verhindern.
Mit dem Anstoß beginnt das Spiel und es besteht aus zwei Halbzeiten gleich langer Dauer, dazwischen gibt es eine Pause von maximal 15 Minuten. Ein Spiel ist unterbrochen, wenn der Schiedsrichter pfeift, ein Tor erzielt wurde oder der Ball das Spielfeld verlassen hat. Vom Anlass der Unterbrechung hängt die Art der Spielfortsetzung ab.
Geleitet wird das Spiel von einem Schiedsrichter, dessen Aufgabe darin besteht, dass die Fußballregeln durchgesetzt werden. Nahezu alle Entscheidungen des Schiedsrichters sind unanfechtbare Tatsachenentscheidungen, lediglich bei Regelverstößen des Schiedsrichters sowie bei der Zumessung weiterer Strafen nach Feldverweisen ist die Sportgerichtsbarkeit zuständig.
Das Betreten oder das Verlassen des Spielfeldes eines Spielers ohne Zustimmung des Schiedsrichters ist nicht erlaubt. Falls ein Spieler dennoch das Spielfeld ohne Erlaubnis verlässt ist er zu verwarnen. Von diesem Grundsatz gibt es nur bei der Abseitsregel eine Ausnahme, wenn ein angreifender Spieler so signalisieren will, dass er nicht in das Spiel eingreift. Auch in diesem Fall muss der Spieler jedoch warten bis ihm der Schiedsrichter den Wiedereintritt in das Spielfeld gewährt.
Außer bei der Erzielung eines Tores ist der Ball auch stets so lange im Spielfeld, wie er die Linie nicht mit vollem Umfang überschritten hat.
Na, dass war es dann Mal für heute mit Fußball, aber demnächst wird es bestimmt weiter gehen, war ja heute nur das Grundsätzliche was man wissen sollte ;-)