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Vor allem russische und chinesische Geheimdienste sind mit besonders dreisten Angriffen aufgefallen

Newswatcher | 18 Januar, 2008 17:51

Magazin: Bundesregierung verstärkt Kampf gegen Wirtschaftsspione

(PR-inside.com 05.01.2008 10:50:44) - Im Kampf gegen Wirtschaftsspionage geht die Bundesregierung einem
Medienbericht zufolge in die Offensive und verstärkt die Abwehr. Das
Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) soll künftig als
«koordinierende Zentralstelle für Wirtschaftsspionage» fungieren und
dafür erheblich mehr Mitarbeiter bekommen, wie die
«Wirtschaftswoche» am Samstag vorab berichtete.


Düsseldorf (ddp). Im Kampf gegen Wirtschaftsspionage geht die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge in die Offensive und verstärkt die Abwehr. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) soll künftig als «koordinierende Zentralstelle für Wirtschaftsspionage» fungieren und dafür erheblich mehr Mitarbeiter bekommen, wie die Wirtschaftswoche am Samstag berichtete. Entsprechende Pläne habe BfV-Präsident Heinz Fromm Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgelegt. Nach Schätzungen des Innenministeriums entstehen dem Bericht zufolge der deutschen Wirtschaft allein durch Datendiebstahl jährlich Schäden von rund 20 Milliarden Euro. Rund 750 000 Computer seien mit sogenannten Trojanern infiziert und leiteten vertrauliche Daten unbemerkt an die Konkurrenz weiter. Vor allem russische und chinesische Geheimdienste seien zuletzt mit besonders dreisten Angriffen aufgefallen. Trotz dieser massiven Schäden fristet die Spionageabwehr dem Magazin zufolge beim Verfassungsschutz bisher nur ein Schattendasein. Einige Landesämter hätten nur einen einzigen Beamten als Kontaktperson für spionagegefährdete Unternehmen abgestellt. Außerdem erschwere Kompetenzgerangel die Arbeit der Behörde. Denn neben dem Verfassungsschutz kümmerten sich derzeit auch der Bundesnachrichtendienst, das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik um die Abwehr von Wirtschaftsspionen oft unabhängig voneinander.

(ddp)



 
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