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Landesinitiative »secure-it.nrw« gibt Tipps zur sicheren Authentifizierung

Newswatcher | 27 Mai, 2008 09:15

Die bessere Alternative zu Passwörtern

Bei der Absicherung ihrer Daten, Dokumente und IT-Anwendungen vor unberechtigtem Zugriff verlassen sich viele Unternehmen noch immer auf die Eingabe eines Passwortes. Sicherheitsbewusste Firmen setzen indes auf neue Software- und Hardwarelösungen. Die sind wirkungsvoller und oft nicht teuer.


„Wer ausreichenden Schutz für seine Computer wünscht, sollte sich nicht auf Passwörter verlassen“, warnt Thomas Faber, Leiter der vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium geförderten Landesinitiative »secure-it.nrw«. Denn: »Die meisten Wortschöpfungen lassen sich mit Hackerprogrammen innerhalb von Sekunden knacken.«

Die bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg angesiedelte Initiative rät Firmen und Privatpersonen deshalb zum Einsatz technischer Helfer.

Sicherheitsstufe 1: Passwort-Tresore verwalten viele Zugangsinformationen.
Den sicheren Umgang mit Passwörtern können Firmen durch so genannte Passwort-Tresore verbessern. Anstatt unzählige Passwörter auswendig zu lernen, muss sich jeder Mitarbeiter dann nur ein Master-Passwort merken. Kleine Programme speichern verschlüsselt die verschiedenen Zugangsinformationen. Einzelanwendungen gibt es im Internet als Freeware, professionelle Programme mit Rechteverwaltung schon ab 25 Euro.

Sicherheitsstufe 2: Token verhindern den leichten Zugriff auf das Firmennetz.
Dabei muss der Nutzer seine Zugriffsberechtigung über ein hardwaregestütztes Authentisierungssystem (Token) nachweisen – etwa mit einer Smartcard oder einem speziellen USB-Stick (Preis ab 20 Euro). Token generieren jede Minute eine neue Zahl, die bei der Anmeldung ergänzend zum Benutzernamen und dem Passwort anzugeben ist. Ein Zusatzprogramm auf dem Server erkennt daraus die Berechtigung.

Sicherheitsstufe 3: Biometrische Verfahren sichern Systeme und mobile Geräte.
Die Identifizierung des Nutzers erfolgt an dessen Iris, an seiner Stimme oder – am häufigsten – an seinem Fingerabdruck. Der Computer muss dafür in aller Regel mit zusätzlicher Hardware ausgestattet sein. Ein Fingerprint-Sensor mit USB-Anschluss kostet etwa 26 Euro. Eine Neuentwicklung kommt ohne Zusatzgerät aus: Sie identifiziert einen Benutzer über die Geschwindigkeit seiner Tastaturanschläge.



 
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