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Wie mutmaßlich illegale Methoden von Privatdetektiven nach hinten losgehen können

Newswatcher | 25 März, 2008 14:13

Der Privatdetektiv der Stars in Hollywood, der 63-Jährige Anthony Pellicano, pensionierter Polizist und ehemaliger Mitarbeiter einer Telefongesellschaft steht vor Gericht, er soll illegale Methoden bei der Beschaffung von Informationen angewandt haben. So soll der Detektiv Straftaten wie das Anzapfen von Telefonen oder Bestechung begangen haben, u.a. soll er Telefonleitungen verwanzt und abgehört haben, die seiner Klienten und der Zielpersonen. Mit den erlangten Informationen soll er dann Personen bestochen, genötigt, erpresst und eingeschüchtert haben.


Wie das Filmblatt “Variety“ berichtete, kommen möglicherweise Stars wie Sylvester Stallone, Chris Rock, Garry Shandling und Farrah Fawcett und verschiedene Bosse von Filmstudios in den Zeugenstand. Die Liste der Zeugen umfasst 127 Personen.

Zu den Klienten von Pellicano sollen zahlreiche Musik- und Hollywoodgrößen gehört haben.

Beauftragt worden sein soll er von den Stars, u.a. bei Scheidungen oder für den Nachweis von Vaterschaften, wenn es um teure Unterhaltszahlungen ging, bei Streitigkeiten zwischen Personen soll er schmutzige geheime Details aus dem Leben der Gegenseite gesammelt haben. Damit Gerichtsverhandlungen zu Gunsten seiner Klientel entschieden werden oder damit es überhaupt nicht erst vor Gericht geht.

Seine früheren Klienten, weisen jede Schuld von sich, sie wussten angeblich nicht, dass der Privatdetektiv derartige Methoden nutzte.

Sollten die Vorwürfe sich nachweisen lassen, so droht dem Detektiv eine hohe Freiheitsstrafe.

Die Anwendung von illegalen Methoden bei der Informationsbeschaffung kann neben dem Privatdetektiv, auch für den Klienten strafrechtliche Konsequenzen haben, wegen Anstiftung, Mittäterschaft oder Beihilfe wenn ihm bekannt ist, dass Informationen illegal beschafft wurden, außerdem setzt sich der Klient dem Erpressungsrisiko durch den Privatdetektiv aus.

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