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Newswatcher | 21 März, 2008 15:50
Recklinghausen (ots) - Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2007 bestätigt für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen den Trend der rückläufigen Straftaten aus dem Jahr 2006. Im Jahre 2007 wurden rund 62.000 Straftaten registriert, das sind etwa 2.200 Delikte weniger. Dies bedeutet einen Rückgang von 3,46%.
Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere: "Der erneute Rückgang der Fallzahlen zeigt, dass sich die tatsächliche Sicherheit verbessert hat, obwohl das von den Bürgern nicht immer so empfunden wird. Dieser Trend ist im übrigen in allen Kommunen erkennbar. Erfreulich ist, dass die Zahlen der Gewalt- und Straßenkriminalität rückläufig sind."
Diebstahl stellt die Hälfte der erkannten Kriminalität dar
Insgesamt wurden für das Jahr 2007 über 31.000 Diebstahlsdelikte gezählt. Den größten Anteil hieran haben Diebstähle aus Kraftfahrzeugen (5.700), gefolgt von Fahrraddiebstählen (4.800) und Ladendiebstählen (3.900). Die Anzahl der Gesamtdiebstähle ist entsprechend der Entwicklung in der Gesamtkriminalität ebenfalls rückläufig.
Anzahl der Betrugsdelikte hat sich stark verringert
Während im Jahr 2006 noch 7.061 Betrugsdelikte registriert wurden, ist die Zahl im Jahr 2007 um mehr als 12 % gesunken. Dies bedeutet einen absoluten Rückgang von 870 Betrugsfällen. Herausragende Deliktsgruppen sind hierbei der Waren- und Kreditbetrug mit 3.101 Fällen und der Kreditkartenbetrug mit 396 Fällen.
Gewalt- und Straßenkriminalität ist ebenfalls rückläufig
Besonders hervorzuheben ist hierbei der Rückgang bei den Raubdelikten um 9,6 %. Im Jahr 2006 wurden noch 717 Fälle gezählt. Die Zahl ist im Jahr 2007 auf 648 Fälle gesunken. In den übrigen Bereichen der Gewalt- und Straßenkriminalität ist ebenfalls ein Rückgang der registrierten Fälle zu verzeichnen. Einen großen Anteil nehmen hier auch die gefährlichen und schweren Körperverletzungen ein. Für das Jahr 2007 wurden 1.944 Fälle gezählt. Dies ist eine Abnahme um 2,16 %.
Gesamtschadenssumme ist um fast ein Viertel gesunken
Die durch Kriminalität entstandene Gesamtschadenssumme ist um 20,7 Millionen Euro gesunken und liegt jetzt bei 64,5 Millionen Euro. Seit 1999 ist das die geringste Schadenssumme. Diese Verringerung ist jedoch vor dem Hintergrund des Schadensrückgangs im Bereich der Wirtschaftskriminalität um 12 Millionen Euro zu betrachten. Die größten Anteile nehmen die entstandenen Schäden durch Diebstahlsdelikte mit 27 Millionen Euro und Betrug mit 17,7 Millionen Euro ein.
Aufklärungsquote ist leicht gesunken
Die Aufklärungsquote hat im Jahr 2007 um 2,55 Prozentpunkte abgenommen. Sie liegt bei 43,88 % und entspricht damit dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Dabei werden allerdings Tötungsdelikte, Körperverletzungen, Vergewaltigungen und Rauschgiftdelikte überdurchschnittlich häufig geklärt. Die Quoten liegen hier zwischen 80 und 100 %.
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