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Newswatcher | 29 Dezember, 2007 20:43
Nach einem Artikel der Bild-Zeitung plagt den 20-Jährigen türkischen Prügeltäter aus der Münchener U-Bahn, Serkan A., nun die Angst in die Türkei abgeschoben zu werden.
Er sagte seinem Anwalt Oliver Schmidt, dass er nicht in die Türkei abgeschoben werden wolle. Sein Heimatland sei Deutschland, er sei hier geboren und aufgewachsen.
Dieser Sinneswandel ist verwunderlich, wo doch Serkan A. in der Vergangenheit auf deutsche Gesetze nicht viel gab. Er war bereits einmal wegen Raubes und Körperverletzung angeklagt und wurde auf 1 Jahr Jugendhaft zur Bewährung verurteilt, weil er mit einem Mittäter einen Mann hinterrücks umgestoßen hatte und danach den am Boden liegenden Mann zusammentrat; das erinnert doch irgendwie an die aktuelle Tat in der Münchener U-Bahn! Es wundert, wie die deutsche Justiz mit Tätern umgeht, die skrupellos Menschen zusammentreten, um sie danach zu berauben. Ihre Beute damals: ein Handy und Zigaretten für insgesamt ca. 320.- EURO. Serkan A. entging der Haft, weil ihm eine Drogentherapie auferlegt wurde und er in eine sozialtherapeutisch betreute Wohngemeinschaft einzog, wo er jedoch wieder herausflog, weil er weiterhin Drogen und Alkohol konsumiert hatte und aggressiv war. Nach der Verurteilung zur Bewährung wurde gegen Serkan A. mehrfach wegen schweren Diebstahlsdelikten ermittelt, wie auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, sowie wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Nötigung und Betrug. Die Ermittlungen wurden eingestellt und die Bewährungsstrafe blieb weiterhin bestehen.
Eine Behördensprecherin sagte der Bild-Zeitung, dass die Bewährung nicht widerrufen werden konnte, weil es sich um ein anderes Delikt gehandelt habe, als für jenes für das er verurteilt wurde.
Die Newswatcher Redaktion fragt: "Was braucht es noch in Deutschland, um derartige Wiederholungstäter in deren tatsächliche Heimat abzuschieben, wo sie höchstwahrscheinlich nicht ein solch mildes Rechtssystem erwartet, wie in Deutschland? Hier im Lande verhalten sich diese Leute wie die Axt im Walde, weil das Rechtssystem ihnen keinen Riegel vorschiebt. Wir sehen im aktuellen Fall, wie das deutsche Rechtssystem von derartigen Tätern ausgenutzt wird und versagt. Die deutsche Justiz verschwendet Steuergelder in Versuchen, Täter zu resozialisieren, die sich nicht resozialisieren lassen wollen; eine sofortige Abschiebung dieser Leute käme den deutschen Steuerzahler günstiger. Es ist schon beachtlich, dass Serkan A. lieber in Deutschland bleibt, obwohl ihn hier möglicherweise eine Aburteilung wegen versuchten Mordes erwartet, als in sein tatsächliches Heimatland abgeschoben zu werden, in die Türkei. Wenn Serkan A. die deutsche Heimat so viel wert ist, er hier geboren, und hier aufgewachsen ist, wieso ist er dann immer noch Türke? Jetzt, wo es ihm an den Kragen geht, fühlt er sich plötzlich als Deutscher? Die Tat in der Münchner U-Bahn, wo er den 76-Jährige Rentner als „Scheißdeutscher" beleidigt und auf übelste Weise zusammengeschlagen und -getreten hat, lässt jedoch andere Schlüsse zu, nämlich dass kriminelle Ausländer sich in Deutschland immer dann als Deutsche fühlen, wenn sie Vorteile erwarten, ansonsten aber identifizieren sie sich als Staatsbürger der Nation, aus der sie oder ihre Vorfahren stammen, selbst dann, wenn sie über einen deutschen Pass verfügen.
Diesem Umstand sollte ein geändertes Staatsbürgerrecht schleunigst Rechnung tragen und dies entsprechend sanktionieren."
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