[ Meine Gedichte
]
08 September, 2008 22:32
Kleiner Stolz ;o)
Eines meiner Gedichte wird veröffentlicht :o)
Ich hatte es hier schon gezeigt - es ist das hier:
Erfahrungen
Und es wird in der Frankfurter Bibliothek veröffentlicht.
Nix Großes - aber trotzdem. Im Anschreiben steht:
"Die Herausgeberin sucht daher auch gerade nach Beiträgen noch nicht entdeckter Autoren, die ihre literarische Karriere noch vor sich haben.
Wir freuen uns besonders, dass Ihr Beitrag zum Abdruck aufgenommen wurde, und ich darf Ihnen dazu gratulieren."
Es wird also in einer Sammlung vieler, vieler Gedichte erscheinen, aber es ist erst das zweite Mal, dass eines meiner Gedichte abgedruckt wird :o)
Ich freu mich :o)
[ Meine Gedichte
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11 August, 2008 23:32
Für Jussi A.
Den richtigen Weg suchen, den falschen wählen,
denkst, Du bist am Ziel, Dich daran beseelen,
merkst, dass Du falsch gewählt hast,
und merken, Du hast Dein Leben so satt.
Drogen genommen, wolltst nur ausprobieren,
voller Power dabei, Dein Leben zu verlieren,
falsche Freunde, doch die eigene Wahl,
machten Dir das Leben zur Qual.
Ausgestiegen, auf traurige Weise,
weggegangen, ganz still und leise,
Mama ist da und weint so um Dich,
Du merkst es nicht mehr, sie fühlt sich fürchterlich.
Du hast die falsche Entscheidung getroffen,
Drogen genommen, Dich so sehr besoffen,
Du merkst es nicht mehr, denn Du bist nun tot,
meine Augen sind vom Weinen ganz rot.
Für Jussi A., von dessem Tod ich vor 20 Minuten erfahren habe...
Julie
[ Meine Gedichte
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07 August, 2008 23:38
Für Mailin
Für Mailin Anouk
So lange warst Du in meinem Bauch
ich wartete, war so sehr gespannt,
nun bist Du auf unserer Erde auch,
mit fünf Fingerchen an jeder Hand,
Mein erster Eindruck, ich war entzückt,
so hübsch und niedlich anzusehen,
da war uns was Besonderes geglückt,
mit Dir werden wir neue Wege gehen.
Mailin Anouk, so nannten wir Dich,
ganz fest warst Du sofort in meinem Herzen,
mit Deinem Blick verzaubertest Du mich,
vergessen waren alle Schmerzen
Dein erstes Lächeln schenktest Du mir,
Ein Strahlen ging über Dein Gesicht,
dafür, mein Schätzchen, danke ich Dir,
vergessen werd ich das im Leben nicht!
Mailin Anouk, ich lieb' Dich so sehr,
es ist, als wärst Du immer schon da,
meine Tochter, jeden Tag mehr,
bring ich Dir die Welt ganz nah.
Für meine Tochter Mailin, die ich über alles liebe!!!
[ Meine Gedichte
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24 Juli, 2008 22:55
Zu Feige
Zu feige
Du siehst sie dort stehen, morgen für morgen,
in ihren Augen schimmern Kummer und Sorgen,
Du möchtest gern' fragen, ob sie traurig ist
und merkst immer wieder, wie feige du bist.
Sie wohnt nebenan, daß weißt Du schon,
siehst sie auch manchmal auf ihrem Balkon,
während sie ihre Wäsche aufhängt
und mit starren Blick an irgendwas denkt.
Manchmal kannst Du ihre Schreie hören,
kommt auch vor, daß sich Nachbarn dran stören,
dich stört es nicht, denn Du weiß genau,
morgen ist wieder ihr Auge blau.
Eines Tages sind ihre Schreie noch schlimmer
und dann verstummt ihre Stimme für immer,
ihr Mann hat sie einfach tot geschlagen
und Du warst zu feige um etwas zu sagen
[ Meine Gedichte
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22 Juli, 2008 00:13
Dein Leben
Du wurdest geboren, dazu auserkoren,
Dein Leben zu leben und nach dem zu streben,
was Dich glücklich macht,
Du wurdest geboren,
hast nie drüber nachgedacht.
Noch bist Du klein, bestimmst nicht Dein Sein,
voller Geborgenheit, doch Du bist nicht gefeit,
vor der großen Welt,
noch bist Du klein,
doch bald auf Dich selber gestellt.
Nun wirst Du älter, das Leben wird kälter,
doch Du bist schon bereit, weißt schon Bescheid,
das Leben ist schwer,
und Du wirst Du älter,
Angst hast Du keine mehr.
Doch mußt Du noch lernen, schau hoch zu den Sternen,
sie weisen Dir Wege, denk ständig und rege,
über Dein Leben nach,
denn Du mußt noch lernen,
das Leben ist ein Meer und kein Bach.
Nun bist Du ein Greis, Deine Haare sind weiß,
Dein Ende ist nah, der Tod ist bald da,
das Leben war schwer,
und Du bist ein Greis,
Dein Leben war leer...
Julie Hobbins
[ Meine Gedichte
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22 Juli, 2008 00:09
Keinen Sinn
Das Gedicht habe ich mal an die Zeitschrift "Mädchen" geschickt und damit dann einen Wettbewerb gewonne - ich durfte 1000 DM bei H&M ausgeben und ich habe Sasha getroffen, der wirklich sehr nett war :o)
Keinen Sinn
Sie war erst vier als es geschah,
sie erschrak, als sie ihn so sah.
Er war nackt und er tat ihr weh,
sie dachte an Blumen und grünen Klee.
Mit sechs wurde es für sie noch schlimmer,
er kam jetzt jede Nacht in ihr Zimmer.
Jede Nacht mußte sie ihm dienen,
sie dachte an Hasen und summende Bienen.
Zur Mutter ging sie dann oft hin,
nur leider hatte das keinen Sinn.
Die Mutter glaubte ihr kein Wort,
sie wollte weg, einfach nur fort.
Sie war acht, viele Männer kamen,
verkauft wurde sie unter fremdem Namen.
Sie stellte all ihre Gefühle ab,
sie redete nur noch kurz und knapp.
Total abgestumpft war sie mit zehn,
schloß die Augen, wollte nichts mehr sehen.
Mit ihren Kräften ging es zu Ende,
es war, als ob sie neben sich stände.
Sie ging nicht mehr zur Mutter hin,
ihr Leben verlor den letzten Rest Sinn.
Plötzlich bekam sie ganz viel Mut,
sie starb in ihrem eigenen Blut.
Julie Hobbins
[ Meine Gedichte
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22 Juli, 2008 00:00
Erfahrungen
Du blickst durch das Fenster der Nachsichtigkeit,
fliegst mit den Sternen der Ewigkeit,
sitzt auf dem weißen Stuhl der Geduld,
spielst mit der Sonne der Unschuld.
Probierst das Wasser der Menschlichkeit,
spürst die Schmerzen der Eitelkeit,
Lauscht auf die Melodie der Glückseeligkeit,
und badest im Meer der endlosen Zeit
Atmest die Luft der Sehnsucht tief ein
und träumst von dem einzigen, völligen Sein,
Das Rauschen der Müdigkeit dringt in Dein Ohr,
die Kälte des Hungers stellt sich Dir vor.
Du frierst durch die Angst in der Dunkelheit,
Machst den Purzelbaum der Fröhlichkeit,
Das Feuer der Wut siehst Du am Himmel schweben
Auch die Blüte der Liebe gehört zum Leben.
Julie Hobbins